Vor Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen!

Lesezeit: 2 Minuten

Gerade im heißen Sommer braut sich häufiger mal ein Gewitter zusammen. Eben noch gemütlich im Park gelegen, fängt es im nächsten Moment an zu regnen und zu Donnern. Auch Blitze sind dabei. Wie gut, dass Du genau weißt, was zu tun ist. Denn wie ein altes Sprichwort schon sagt: „Vor Eichen sollst Du weichen, Buchen sollst Du suchen.“

Doch was ist da eigentlich dran?

Diesen Artikel gibt es auch als Podcast:

Bei Gewitter vor Eichen zu weichen ist schon mal eine gute Idee. Auch Weiden sollte man meiden und Fichten wähl‘ mitnichten. Findest Du allerdings eine Buche, wäre es auch hier besser, Abstand zu halten. Nach neusten Erkenntnissen aus der Forschung ist es nicht so, dass manche Bäume seltener getroffen werden als andere. Das sagt zumindest die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Blitze schlagen zumeist in die höchsten Erhebungen ein – und das sind häufig Bäume.

Was aber tun, wenn man sich nicht unter eine Buche stellen sollte? Flach auf den Boden legen? Nein. Auch das ist keine gute Idee. Wenn man flach auf dem Boden liegt, kann ein Blitz, der in der Nähe einschlägt, in voller Länge durch den Körper fließen. Besser ist es, sich so klein wie möglich zu machen, hinzuhocken und den Kopf zu den Knien ziehen. Fahrräder und Regenschirme sollten möglichst weit weg liegen und auch zu anderen Menschen sollte Abstand gehalten werden.

Am besten ist es jedoch, wenn man sich bei Gewitter in ein Haus rettet. Wenn gerade keines in der Nähe ist, wäre ein Auto die nächste Wahl. Durch den sogenannten faradayschen Käfig ist man vor Gewitter bestens geschützt, sofern man alle Fenster und Türen geschlossen hält.

Dieser Beitrag erschien erstmalig am 08.09.2019 bei “IstDasFakt?! – der Podcast” .

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