Walerbrochenes für 130.000 €

Lesezeit: 2 Minuten

Diese Geschichte klingt tatsächlich unglaublich: 130.000 € für einen Klumpen Walerbrochenes? Wer würde denn so viel dafür zahlen – und vor allem warum?

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Zu erst einmal der “Fakt” : Auf dem Bild zu sehen ist der Brite Ken Wilman und seine Hündin Madge. 2013 fand er – oder besser gesagt Madge – diesen Klumpen Erbrochenes. Verschiedene Medien schätzten das sogenannte Amber auf einen Wert von 130.000 €.

Warum Pottwale Amber bilden, ist in der Wissenschaft noch umstritten. Höchstwahrscheinlich besteht es jedoch aus Stoffen, die der Wal nicht verdauen kann und scheidet es deswegen entweder hinten oder vorne heraus aus. Zu Anfang soll Amber sehr doll stinken, mit der Zeit jedoch angenehm duften. Dadurch, dass es an der Wasseroberfläche schwimmt, aber sehr selten ist, wird es auch “schwimmendes Gold” genannt.

Nun aber zurück zu Ken und Madge. Was zu Anfang wie Amber aussah, stellte sich zwei Jahre später durch eine Untersuchung des US-amerikanischen Amber-Experten Christopher Kemp als wertlosen Stein heraus.

Warum Amber so teuer ist

Allerdings wurde im Jahr 2016 tatsächlich Amber gefunden. Zwar nicht in Großbritannien, aber im Oman. Der Fischer Khalid al-Sinai fand Amber im Wert von über 2,8 Millionen Euro. Über 20 Jahre lang arbeitete er als Fischer. Nun möchte er den Job allerdings hinschmeißen und Immobilienmakler werden, um ein besseres Leben zu leben, wie er sagt.

Aber warum ist Walerbrochenes denn jetzt so teuer? Das liegt an dem Duft. Wie bereits zu Anfang gesagt, soll Amber nach einer Phase des Trocknens sehr angenehm riechen, so wie Holz und ein bisschen blumig. Deshalb wird Amber für teure Parfüms verwendet.

Schaut bei eurem nächsten Parfümkauf also lieber noch einmal auf die Inhaltsstoffe – vielleicht habt ihr da sonst Walerbrochenes drin. 😉

Dieser Beitrag erschien erstmalig am 08.04.2019 bei “IstDasFakt?! .

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