Königliches Cannabis

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Der 1948 geborene Prinz Charles ist der Sohn der aktuellen britischen Königin Elisabeth II. und somit Thronfolger im Vereinigten Königreich. Da mag man ja glauben, dass er sich an die britischen Gesetze hält – und in diesen ist der Anbau von Cannabis verboten. Doch anscheinend soll der Prinz höchstpersönlich Cannabis in einem öffentlichen Garten anbauen. Doch kann das stimmen?

Über diese Bewertung

Auch, wenn verschiedene Medien (darunter auch renommierte) berichten: “Prinz Charles baut in einem öffentlichen Garten Cannabis und Koka an. ” – so ganz stimmt das nicht.

Der Alnwick Garden im Norden Englands ist die einzige Fläche in Großbritannien, auf der legal Cannabis angebaut werden darf.

Der Garten existiert schon seit 1750, wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1950 jedoch geschlossen und erst 2001 wieder eröffnet – unter Aufwendung von 42 Millionen britischer Pfund. 2004 wurde ein weiterer Teil des Gartens eröffnet und 2005 schließlich der sogenannte “Poison Garden”. Hier wachsen giftige Pflanzen aller Art und tatsächlich findet man auch Cannabis, Kokapflanzen und Schlafmohn.

Was hat Prinz Charles damit zu tun?

Nunja, 2007 eröffnete er einen Bereich im “Poison Garden”, in dem eben diese Pflanzen wachsen. Selbst anbauen tut er sie jedoch nicht. Zwar gehörte der Garten in der Geschichte immer Adligen, mittlerweile befindet er jedoch sich jedoch in der Hand einer Stiftung, die davon unabhängig ist.

Die Drogen wachsen dort übrigens zu Bildungszwecken – zumindest offiziell 😉

Dieser Beitrag erschien erstmalig am 09.05.2019 bei IstDasFakt?!.


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