Warum fallen Erwachsene nicht mehr aus dem Bett?

Lesezeit: 1 Minute

Als Kind passiert es ab und an mal: Man wird wach, da man aus dem Bett gefallen ist und plötzlich auf dem Boden liegt. Als Erwachsener kann das zwar auch passieren, ist aber in der Regel nur der Fall, wenn man unter starkem Alkoholeinfluss oder dem Rausch bewusstseinserweiternder Mittel steht.

Aber warum ist das so?

Diesen Artikel gibt es auch als Podcast:

Unseren Schlaf kann man in verschiedene Phasen aufteilen: den Leichtschlaf, den Traumschlaf und den Tiefschlaf.

Im Traum- und Tiefschlaf bewegen wir uns so gut wie gar nicht. Auch, wenn wir im Traum rennen, machen wir diese Bewegung nicht nach, da die Muskeln von unserem Gehirn blockiert werden.

Im Leichtschlaf sind wir hingegen deutlich aktiver. Hier verarbeitet das Gehirn unbewusst Körpersignale. Schläft zum Beispiel unser Arm ein, weil wir auf ihm liegen, reagiert das Gehirn und wir drehen uns vom Arm runter.

Und genau so funktioniert auch das nicht-aus-dem-Bett- Fallen. Merkt das Gehirn, dass wir mit einem oder mehreren Körperteilen aus dem Bett ragen, sendet es schnell das Signal, sich zurück zu drehen.

Das ist allerdings ein Mechanismus, der – ähnlich wie Laufen oder Radfahren – mit den Jahren erlernt werden muss. Und deshalb fallen Kleinkinder häufiger aus dem Bett, wenn sie kein Gitter oder eine andere Abgrenzung umgibt.

Dieser Beitrag erschien erstmalig am 25.08.2019 bei “IstDasFakt?! – der Podcast” .

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