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Pilze sollten nicht erneut aufgewärmt werden!

IstDasFakt?! - der Podcast
Lesezeit: 1 Minute

Wenn ihr eure Eltern oder Großeltern fragt, ob man Pilze erneut aufwärmen darf, bekommt ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit ein „Nein“ zurück. Denn Pilze verderben schnell und führen rasch zu Unwohlsein.

Doch ist das eigentlich noch zeitgemäß?

Diesen Artikel gibt es auch als Podcast:

Dass man Pilze nicht erneut aufwärmen darf, stammt aus längst vergangener Zeit und ist heutzutage eigentlich kein Thema mehr, schließlich dürfte jeder einen Kühlschrank bei sich zu Hause stehen haben.

Pilze bestehen hauptsächlich aus Wasser und Eiweiß, was sie sehr anfällig für die Zersetzung durch Bakterien unter Sauerstoffeinfluss macht. Beim Abbau der Eiweiße entstehen Stoffe, die gesundheitsschädlich sein können.

Moderne Kühlschränke verlangsamen diesen Prozess jedoch, sodass man sich um seine Gesundheit keine Sorgen mehr machen muss. Wer die Pilze nach erstmaliger Zubereitung schnell herunterkühlt, kann sie beruhigt ein bis zwei Tage im Kühlschrank lagern.

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Beim erneuten aufwärmen sollten dann allerdings trotzdem Temperaturen von mindestens 70 Grad erreicht werden.

Von einem zweiten Aufwärmen raten Experten dann aber doch ab. Das Pilzeiweiß ist sehr empfindlich und kann durch eine Umwandlung in giftige Abbauprodukte zu Übelkeit und Erbrechen führen.

Also, kurz zusammengefasst: Ein Mal können Pilze ohne Sorgen aufgewärmt werden, danach sollte man es jedoch lieber nicht mehr tun.

Dieser Artikel erschien erstmalig am 23.02.2020 bei „IstDasFakt?! – der Podcast“ .

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Quellen:
eatsmarter.de, edeka.de, gesundheit.de, ernaehrungsstudio.nestle.de, utopia.de

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