Kiffen macht dumm!

Lesezeit: 1 Minute

Kiffen, oder etwas förmlicher ausgedrückt, das Konsumieren von Cannabis, wird bei Jugendlichen in Deutschland immer beliebter. So gaben 2008 noch 11,6 % der 18- bis 25jährigen an, innerhalb der letzten zwölf Monate Cannabis geraucht zu haben. 2015 waren es schon 17,7 %, und das, obwohl Kiffen nicht nur illegal ist, sonder auch nachweislich der Gesundheit schadet. Und, nicht zu vergessen:

Es macht dumm. Oder?

Diesen Beitrag gibt es auch als Podcast:

Wenn Du gelegentlich oder regelmäßig Cannabis konsumierst, damit aber aufhören möchtest, dann kannst Du Dir dabei professionelle Unterstützung holen. Infos zu Beratungsstellen gibt es zum Beispiel bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Den Direktlink zur Suchtberatung findest Du unter idfakt.de/bzga.

Wie könnte man diese Frage besser klären, als mit einer Langzeitstudie? Da passt es ja perfekt, dass 1073 Neuseeländer im Laufe der Jahre mehrmals nach ihrem Cannabis-Konsumverhalten gefragt wurden. Im Alter von 13 bis 38 Jahren bat man sie zusätzlich zum Intelligenztest.

Das Ergebnis: Bei Erwachsenen, die seit ihrer Jugend regelmäßig Cannabis konsumierten, ging der IQ merklich zurück. Im Durchschnitt sank er von 99 mit 13 Jahren auf 93 im Erwachsenenalter. Wer in seiner Jugend durchschnittlich intelligent war, gehörte später also zum untersten Drittel. Eine weitere amerikanische Studie bestätigt diese Ergebnisse.

Wer also jahrelang regelmäßig kifft, wird nachweislich dümmer. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass auch das soziale Umfeld eine Rolle dabei spielen kann.

Wer nur gelegentlich kifft, muss sich aber keine Gedanken um die Intelligenz machen. Lediglich der Gesundheit und dem Geldbeutel schadet auch das.

Dieser Beitrag erschien erstmalig am 24.11.2019 bei “IstDasFakt?! – der Podcast” .

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